Episode 42: Glatteis, Warnungen und die Frage nach dem Maß

Shownotes

Inhaltsangabe:
Christian Häckl und Jörg Kachelmann analysieren eine ausgeprägte Glatteislage mit massiven regionalen Gegensätzen. Thema sind gefrierender Regen, Ostwind, Bodenfrost, Modellprobleme und die Diskussion um Warnstufen, Salz, Verantwortung und mediale Übertreibung bei Wetterwarnungen.

Kapitelübersicht

  • (00:00) Einstieg: Glatteistag, Musikintro und erste Einordnung.
  • (01:18) Eisregen in Berlin: Temperaturen, Niederschlagsart und Ostwind.
  • (02:38) Salz-Diskussion: Ökologie, Städte, Gehwege und persönliche Erfahrungen.
  • (04:46) Sturzgefahr, ältere Menschen und die Verantwortung des Winterdienstes.
  • (06:03) Pragmatismus vs. Prinzipien: Salz, Splitt und reale Risiken.
  • (07:50) Aktuelle Lage: Glatteis von Berlin bis Richtung Ostsee.
  • (09:14) Warum diese Glatteislage besonders hartnäckig ist.
  • (10:30) Bodenfrost, Belagstemperaturen und Modellprobleme.
  • (11:40) Blick aufs Wochenende: Entspannung nur sehr langsam.
  • (13:09) Große Temperaturgegensätze: Feldberg, Schwarzwald und Inversion.
  • (14:13) Schneelage in Alpen und Mittelgebirgen.
  • (14:49) Wintersport, Cortina und Olympiavorbereitung.
  • (16:22) Wochenprognose: Rückkehr der Kälte möglich, Unsicherheiten groß.
  • (17:29) Niederschlagsverteilung in Europa: trocken bei uns, nass im Mittelmeerraum.
  • (18:28) Warum das Mittelmeer aktuell von Blockadelagen profitiert.
  • (20:28) Extremniederschläge in Spanien und Portugal.
  • (21:11) Atmospheric Rivers: Herkunft der feuchten Luftmassen.
  • (22:21) Kälte in Nordamerika: Realität vs. Schlagzeilen.
  • (23:25) Windchill, gefühlte Temperatur und echte Lebensgefahr.
  • (25:33) Sicherheit, Vorbereitung und Verantwortung im Alltag.
  • (26:09) Warnstufen-Debatte: „Gefahr für Leib und Leben“ – sinnvoll oder inflationär?
  • (27:54) Zu viel oder zu wenig Warnung: Das Problem der Abstumpfung.
  • (29:25) Medienpraxis, Beispiele aus der Berichterstattung.
  • (30:29) Fazit und Ausblick auf die nächste Woche.
  • (30:56) Verabschiedung.

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Transkript anzeigen

00:00:01: Donnerstag ist Wettertag und heute ist natürlich ganz speziell.

00:00:04: Donnerstag glatt als Tag.

00:00:05: Das ist natürlich nicht den ganzen Land.

00:00:07: Wo genau, dass wenn man jetzt gleich aufdrößern und musikalisch wollte eigentlich ganz was anderes spielen, bis man heute in der Früh eingefallen ist, da gibt es eigentlich nur ein Lied und da muss die jetzt ganz tief kramen.

00:00:17: Ja, ihr kennt das wahrscheinlich.

00:00:32: Und so weiter und so weiter.

00:00:55: Ihr habt schon gemerkt, das ist wirklich von ganz tief unten jetzt wieder hoch geholt worden, aber cooles Eis ist natürlich heute eigentlich das Go-Gebote-Stunde.

00:01:15: und da sage ich auch schon Hallo, guten Morgen lieber ja.

00:01:18: You're as cold as ice, you're willing to sacrifice yourself.

00:01:24: Ja genau, man ist wäre natürlich auch noch von Vanilla-Eis-Eis-Eis-Baby.

00:01:32: Wenn die Kältewelle noch länger geht, dann kriegst du ein Eis-Eis-Baby.

00:01:36: Ja, aber man möchte auch nichts mehr mit Eis zu tun haben nach all dem, was in den USA passiert.

00:01:42: Deswegen, ich glaube, das ist auch für manche Eis, ist das ein U-Scheiß, das jetzt Eis irgendwie für Grön übersteht.

00:01:50: Eis out, Fuck Eis und so weiter.

00:01:53: Und das ist ja vielleicht für so ein Stück, aber er hat seinen Erfolg sicher gehabt.

00:01:57: Ja, schönen guten Morgen.

00:01:59: Eis ist weiterhin ein Thema.

00:02:00: Erzähl, was passiert.

00:02:04: Man weiß ja jetzt nicht genau, wie es in Berlin aussieht, aber man kann es so ungefähr vorstellen.

00:02:07: Bei Temperaturen von minus vier, minus fünf sind so drei bis fünf Liter etwa an Regen gefallen.

00:02:14: Also der erste Niederschlag, glaube ich, war auch noch Schnee, soweit ich das verfolgt habe.

00:02:18: Also die ersten ein, zwei Zentimeter oder drei Zentimeter sind wahrscheinlich sogar als Schnee gefallen, aber dann... ging es in Berlin in Regen im Über- und das bei einer relativ kontinuierlichen Temperatur.

00:02:29: Um Ostwind sprechen wir jetzt mal gar nicht, da das auch noch schön anfriert, dann auf allen Ästen und so.

00:02:34: Also ich glaube, das ist schon eher Richtung kollektiver Eislaufplatz derzeit.

00:02:38: Ja, auf alle Fälle.

00:02:39: Und diese Diskussion mit dem Salz, das ist natürlich etwas, wo ich mich erinnert fühle an meine späte Jugend.

00:02:47: Ich hab, ich weiß gar nicht, ich war vielleicht siebzehn, achtzehn, neunzehn habe ich in Schaffhausen regelmäßig agitiert gegen das Salzen, weil damals war es so, es war ja ein seltenes Ereignis, wenn es in Schaffhausen mal Schnee gab.

00:03:01: Und dann sind die Leute vom Winterdienst, sie haben nie, wenn mal viel war, sie nie mit dem sondern sie haben in den selten Schnee etwa dreimal reingesaalzt und sind dann am Schluss mit dem Schneepflug durchgefahren.

00:03:16: und das waren immense Salzmengen.

00:03:18: und ich fand das damals in den frühen siebziger Jahren aus ökologischen Gründen ja ich war immer schon etwas vor meiner Zeit leider mit meinen ökologischen Agitationsbedürfnissen ein Riesenmist und habe dann in die Zeitung geschrieben bin beim Straßeneister der Stadtschaft Hausen vorbeigegangen der sich natürlich gedacht hat, ist im Orangen überquendlich, warum kommt das Hurenarschloch zu mir und erzählt mir all der Seiche, er soll einfach in die Schule gehen und Schnurren heben und sich nicht einmischen in das, was ich mache.

00:03:52: Und ich habe heute immer noch so ein Umbehagen und ich habe das nicht ablegen können, dass ich immer denke, ich weiß, dass mit dem Abstumpfen, man kann nicht überall Kies und Sand und auf der Autobahn schon gar nicht und so weiter und so.

00:04:06: Jetzt aber auch in Berlin finde ich es natürlich gerade in Städten ist es eigentlich mit dem Salz ein bisschen weniger problematisch.

00:04:15: Die Straßenbäume, also dort wo Straßenbäume nicht geschützt sind, die sind natürlich mehr oder weniger tot dann, wenn es nicht spezielle Sorten sind.

00:04:25: Ich habe ja in Berlin schon öfter mal früher erlebt, wie das ist auch für alte Leute.

00:04:29: Ich bin ja inzwischen auch schon ein alter Leute.

00:04:32: Und ich höre auch mit meinem Monolog zum Salz auch gleich wieder auf.

00:04:36: Und ich meine, es gibt so immer ein klassisches Wort, was ich immer wieder gehe.

00:04:40: Jo, da ist schon Stürzt und dann ist es Nümmi Langgange.

00:04:44: Also sozusagen bei älteren Leuten ist immer das Stürzen ist immer... der Vorhof zum Tod.

00:04:51: und deswegen bin ich und ich bin kürzig hat es mich auch hier vor dem Büro mal auf die Fresse gelegt und ich immer noch nicht ganz klar warum wo ich dahin geblieben bin.

00:05:00: und deswegen und ich habe das ja bei meiner seeligen Mutter auch ein bisschen so erlebt mit den Stürzen und deswegen bin ich natürlich inzwischen ein bisschen flexibler geworden und finde schon es müsste schon sein es müsste schon sein dass Straßen Gehwege begehbar sind.

00:05:19: Wie man es auch immer schafft.

00:05:20: Und wenn es halt mit Abstumpf inmitteln, mit Sand und Sprit nicht geht.

00:05:25: Okay, dann werft einfach Salz hin, weil die alten Menschen... So verändern sich die Perspektiven, haben schon ein Recht darauf, hier raus und irgendwie zum schwarzen Netto oder zum gelben Netto oder wo auch immer hinzukönnen.

00:05:42: Und das ist schon an sich ein... Es gibt mir sowieso... Das ist sowieso in Deutschland ein besonders großes Elend, was bei uns... nicht so ist, dass die Gehwege viel später gemacht werden als die Straßen.

00:05:58: Und jetzt bin ich still und du erzählst das, wofür wir da sind.

00:06:02: Ne,

00:06:06: aber nur eins zu dem Thema.

00:06:08: Das ist so ein bisschen wie Passivraugen.

00:06:11: Also da bin ich schon sehr, sehr viel pragmatisch.

00:06:14: Also ich komme ja auch als Kind, kann ich mehr erinnern bei uns.

00:06:16: Also die haben im November eine Ladung Salz bekommen und die musste bis Februar weg.

00:06:21: Also egal, ob was war oder nicht, die sind gefahren mit dem Ding.

00:06:24: Nur, was ich immer vermisst habe, dass ich dann im März, April, Mai irgendwo grau, also totes Gras oder tote Bäume oder so, die gab es eigentlich nicht.

00:06:35: Früher wurde gesalzen wie Sau.

00:06:37: Also ich habe auch den toten Stadtbaum durch Salz.

00:06:40: Ich bin jetzt kein Vierloge, das mag schon ab und zu sein, nur bei unserem Land.

00:06:44: Und die kann man nicht einmal am Straßen ran, da erinnern, dass das Gras irgendwie dann nicht gewachsen wäre danach.

00:06:50: Also

00:06:51: die Landwirte haben es nicht.

00:06:53: Die Landwirte sagen irgendwie, dass das Gras irgendwie blöder sei oder so.

00:06:57: Aber ich weiß es auch nicht.

00:06:59: Und ich bin jetzt auch schon still und ich finde einfach Keterum, Kensio, Oma und Opa.

00:07:06: Darauf einigen, dass jetzt in diesem Klimawandel einen milden Winter, wo alle zehn Jahre einmal ein Kälterer kommt, dass wir dann für eine Woche das Salzverbot aufheben können.

00:07:16: Ich glaube, darauf können wir uns einigen und so werden.

00:07:21: Auf alle Schälle.

00:07:23: Ich, da bin ich auch mit dem Nabo, ich bin mit dem Nabo, ich liebe ihn einig, aber das da jetzt dagegen vorzugehen, ist einfach Schwachsinn und ist einfach Haut auch der Ökologie.

00:07:33: eins in die Fresse, weil man immer denkt, okay, sie lernen es einfach nicht, sie lernen es einfach nicht, weil man Kompromisse machen muss und ich bin ja nicht der König des Kompromisses bei solchen Sachen, aber in diesem Fall bin ich allerdings dazu bereit.

00:07:47: So, jetzt aber du und ich bin jetzt einfach still.

00:07:50: Ja,

00:07:50: jetzt aber, jetzt ist ja... Ist ja jetzt noch nicht so.

00:07:53: Wir haben jetzt neun Uhr vierzehnt grad auf der Uhrzeit.

00:07:56: Und es ist jetzt nicht so, dass das Ding jetzt vorbei ist, sondern es geht ja weiter.

00:08:00: Der Kratteisregen ist jetzt schon nördlich vom Berlin.

00:08:03: Richtung Ostsee ist es noch Schnee.

00:08:05: Dort bleibt es auch zumindest bis zum späten Nachmittag Schnee.

00:08:09: Wird dann im Laufe des Nachmittags so rund um Rostock, habe ich mal gesehen, wird es dann auch deutlich stärker können, auch dort mal fünf bis zehn Zentimeter sein.

00:08:16: Sonst dort, wo der Regen ist, die Temperatur steigt halt nur langsam an und das ist da unter.

00:08:21: Unterschied zu normalen Kratteislagen.

00:08:23: Da kommt aus Westen mildere Luft rein.

00:08:25: Davor hast du Schnee, dann geht es um einen gefrühenen Regen.

00:08:28: Über das ist ein, zwei Stunden, dann dreht der Wind auf Südwest, kommt mit plus fünf Grad her und die Messe ist gelesen.

00:08:33: Und das ist eben heute nicht so im Großraum Berlin, Brandenburg, sondern die Temperaturen bleiben unter Null, steigen nur wirklich ganz, ganz langsam an und sollten eigentlich bis zum Abend unter Null bleiben.

00:08:44: Das heißt, dieses Kratteis, wo es mal ist, das geht jetzt auch erst mal nicht weg, selbst wenn wir viel stehen.

00:08:50: wird es wahrscheinlich dann schwierig.

00:08:52: In der Nacht wird es dann selbst an der Ostsee eng mit Schnee und und gefrierenden Regen.

00:08:57: Also auch dort kommt die milde Luft in der Höhe, die in diesem gefrierenden Regen produziert, dann so langsam an.

00:09:03: Auf der anderen Seite, das muss man ja auch dazu sagen, in Westen und Süden passiert gar nichts.

00:09:07: Da scheint dann zeitweise die Sonne.

00:09:09: Wir haben so zehn, elf Grad Plus wie gestern auch schon.

00:09:11: Es ist Lenz so ganz leicht.

00:09:13: Linde und Laulech hinter Lenz, hätte man früher gesagt.

00:09:16: Also das sind wirklich extreme Kontraste, die sich dann auch noch in den Freitag reinziehen.

00:09:21: Auch wenn der Klatteisregen dann eigentlich weg ist.

00:09:23: Aber man kann sich ja vorstellen, wenn diese etwas feuchtere Luft dort mit dem eiskalten Boden in Kontakt kommen, das wird sich verbreitet, dunstnebelt bilden.

00:09:31: Also es ist drüb.

00:09:32: Pendel so um die Null Grad und der Boden sagt dann, ich kann mich ja erinnern.

00:09:37: Heißt nämlich auch zufällig Remember Effekt, da war es doch die letzten zwei Wochen jetzt arschkalt, dann auch wenn es Plus Null Komma Fünf hat.

00:09:44: Der Boden sagt, das ist mir völlig egal.

00:09:46: Ich bin gefroren und ich bleibe auch noch gefroren, auch bei Plus Null Komma Fünf.

00:09:50: Das heißt, diese Klartestlage wird sich nur ganz langsam entspannen.

00:09:54: Man sieht es ja auch, das ist ja auch.

00:09:55: Ein Riesenproblem bei der Vorhersage mit den Modellen.

00:09:59: Ja, also die Spanne ist im Prinzip um Null Grad und wenn es aber nicht wirklich nennenswert über Null Grad geht, also sagen wir mal zwei, drei, vier Grad plus, da wird dann auch zumindest der obere Boden nochmal ein bisschen auftauchen.

00:10:12: Aber wenn das natürlich um Null oder sogar vielleicht ganz leicht im Minus bleibt, dann taucht dann natürlich gar nichts weg, also auch mit ein bisschen Licht.

00:10:20: Wobei im Licht wird es gar nicht so viel mehr geben, weil eben die Wolken decken wahnsinnig dicht, das wird dann sehr drüber.

00:10:26: und dementsprechend geht die Glatteislage also dort auf noch deutlich weiter.

00:10:30: Ich wollte nur kurz erzählen, du hast es gesehen, wie schwierig ja auch die Vorhersage ist oder dass das kommt wieder auf viele kleine Dinge an, aber eben was du auch natürlich gesagt hast und ich, wir haben schon mal gesagt, das ist auch das gefährliche, das entscheidet nicht die Lufttemperatur, also nicht im Auto, wenn man plus eins, plus zwei Grad Sie denken, oh, da ist jetzt keine Gefahr mehr, es ist ja über Null, sondern die Straßen, die erinnern sich wirklich noch sehr, sehr, sehr lange.

00:11:01: Man sieht das ja auch, wir können uns ja auch doch mal die Belagstemperaturen auf den Autobahnen schnell angucken.

00:11:08: Vielleicht noch mal, das ist auch immer ein gutes Ding, wenn man das vor dem Los fahren einfach mal anguckt und man sieht, auch letztendlich da sind alle Überholspuren vor allem im Osten.

00:11:20: eben im Südosten von Berlin.

00:11:22: Da sind es doch minus fünf Grad auch hier in Mecklenburg-Vorpommern.

00:11:26: Ich weiß gar nicht, welche Autobahnen da sind.

00:11:29: Du kennst dich besser aus bei Autobahnen, die davon nach Rostock hochgehen.

00:11:33: Minus fünf Grad letztendlich auch auf den Überholenspuren jetzt noch im Moment.

00:11:41: Ja, und das geht so weiter.

00:11:42: Also am Wochenende der Samstag ist dann wahrscheinlich der Tag, wo die Wahrscheinlichkeit, dass es einmal knapp ins Plus geht, am größten ist, aber es wird sich nicht sehr viel tun.

00:11:52: Also aus Südwesten kommt ja dann am Freitag schon wieder ganz normaler Regen, also dort bei einigen Plusgraden an.

00:11:58: Die Reste davon schleppen sich so quer über das Land, so eine Linie gesehen, Hannover, Erfurt.

00:12:04: Und da wird es dann in der Nacht auf Samstag dann noch mal kritisch, weil eben der Boden auch dort lange Zeit gefroren war.

00:12:11: Praturen um Null machen einige Modelle auch, zumindest leichten Glatteisregen.

00:12:15: Also es bezieht sich jetzt nicht nur auf Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern diese Glättelage, sondern in der Nacht auf Samstag oder generell überall diese überfrierende Nässe, diese klassische, kannst du halt dann am Samstag in der Früh überall haben, tagsüber wieder die Zweiteilung.

00:12:31: in West und Süden wird es im Lauf des Samstags immer sonnig, also richtig nochmal der Hauch von Vorfröding, zehn, elf, zwölf Grad in der Spitze am oberen, vielleicht sogar die dreizehn schon gesehen.

00:12:40: Und im Norden und Osten hast du halt das drübe Feuchte bei Temperaturen um Null Grad.

00:12:46: Und zum Sonntag hin, so wie es jetzt aussieht, kommt die Kaltluft dann schon wieder zurück.

00:12:49: Das heißt, es bleibt kaum Zeit, dass irgendwas auftaubt.

00:12:53: Denn am Sonntag geht die Temperaturen dann aus Osten wieder Richtung Null oder wahrscheinlich sogar in der Nacht auf Montag schon wieder unter Null Grad.

00:13:01: Und so wie es aussieht, ist am Montag im äußersten Nordosten schon wieder minus vier, minus fünf Stromer Ostwind, also das so wie wir es kennen.

00:13:09: Ja, das ist in der Tat der Fall.

00:13:11: Und diese Unterschiede sind ja wirklich sehr, sehr, sehr auffällig.

00:13:15: Ich mein, ich hab mir kurz, ich blende es mal kurz, ein mit dem Feldberg im Schwarzwald, der einen bisher so deutlich zu warme Zeit erlebt hat.

00:13:26: Seit dem Jahresanfang, wenn wir uns das mal kurz angucken hier, man sieht hier, da gab es am Anfang Januar, gab es so ein paar Tage, wo es kälter als im Klimadurchschnitt war, aber danach durchgehend mit einer kurzen Ausnahme für ein, zwei Tage, durchgehend deutlich zu warm.

00:13:45: Das gilt auch für alle Berge, letztendlich das Südwesten und so.

00:13:49: Die haben eine sehr, sehr, sehr, sehr warme Zeit erlebt.

00:13:52: Untenrum ist auch ein bisschen noch zu warm an vielen Orten, aber dort ist es natürlich ein bisschen maskiert.

00:13:58: Durch die Inversion letztendlich, dass untenrum natürlich die Kaltluft ein bisschen länger rumliegt, aber auf dem Feldberg, auf den Schwarzwaldbergen eine deutlich zu warme Angelegenheit.

00:14:09: Und das wirkt sich natürlich auch immer auf die Schneedecke aus.

00:14:13: Wobei, genau, wobei der Feldberg selber, also die absoluten Hochlagen, glaube ich, die sind meistens dann noch so um null geblieben.

00:14:21: Also dort, glaube ich, hat's jetzt sechzig, siebzig Zentimeter Schnee, aber sonst natürlich, wenn man weiter runtergeht, ist die Schneelage sehr, sehr überschaubar.

00:14:27: Das gilt ja nach wie vor auch für die Alpen.

00:14:30: Also auf halben für die Nordalpen Zugspitze haben wir ja letztes Mal darüber gesprochen, sind wir so genau am untersten Rand mit eins, zehn, eins, zwanzig.

00:14:37: Das ist natürlich dann gar nichts.

00:14:38: Die Südalpen haben jetzt ein bisschen bekommen, vor allem die österreichischen Südalpen.

00:14:45: Ich glaube

00:14:51: das war vor allem im Borme oder sind die Schneekanonen so spät fertig geworden und da hatten sie natürlich in dem milden Dezember, also bis Heiligabend hatten sie da ziemlich Bame.

00:15:03: dass unter Umständen, wenn es jetzt in der Höhe sehr warm geblieben wäre, uns sehr trocken, dass sie da mit der Schläbproduktion probieren.

00:15:11: Aber das hat sich erledigt.

00:15:13: Es ist jetzt eher so, wobei der starke Südschtau ist eigentlich auch ausgeblieben.

00:15:17: Klar haben die jetzt dreißigvierzig Zentimeter, aber es gibt ja auch Südschtaulagen, wo gern normales Metalle, wie der Schweizer sagen würde, dazukommt.

00:15:24: Und dann hast du ja mit der Schneeräumung dann Probleme.

00:15:26: Die sind nicht aufgetreten.

00:15:27: Es ist eigentlich wunderschöner Winter dort unten und die müssen jetzt nur mal ein, zwei Tage mit ein bisschen blau... Himmel.

00:15:33: und das wird zum Wochenende hingeben.

00:15:35: Und dann können wir schöne Bilder aus Quartiner, dann wird es.

00:15:39: Wo wir natürlich uns den Schweizerischen und österreichischen Wintersportlerinnen und Wintersportlern viel Glück wünschen an dieser Stelle.

00:15:47: Ja,

00:15:48: genau.

00:15:49: Die Österreicher brauchen viel Glück.

00:15:50: Die Schweizer können ganz normal fahren und dann könnte es noch spannend werden.

00:15:55: Ja, also im Moment dann ist Schweiz so etwa drei Klassen vorne.

00:16:00: Aber gut, damit muss der Österreicher dann auch mal leben.

00:16:03: Dann schauen wir kurz in die nächste Woche.

00:16:04: Also am Sonntag, Montag passiert dann relativ wenig.

00:16:08: Im Osten, wie gesagt, kommt die Kaltluft zurück.

00:16:10: Im Südwesten ist es dann am Montag nicht mehr ganz zu mild, aber das wäre dann so ein Übergangstag und dann beginnen eben... Ja, die Modelle so auseinander, also da stehen bei mir nur noch die drei Fragezeiten.

00:16:21: Also da hat der Jörg jetzt auch schon das wichtige Bild, nämlich das ist jetzt von den Europäern diese Wochenvorhersage mehr oder weniger oder sowas.

00:16:29: Genau, also diese Fünf-Tage-Anomalie, die Achtfuchtska, also auf Achthundertfünfzig Hektar-Pascalthausendfünfhundert Meter Höhe.

00:16:37: Und das ist immer so das Fünf-Tage-Mittel.

00:16:41: Hier geht es jetzt los, am siebten Februar, also das ist jetzt dann für den Samstag.

00:16:48: und dann gehen wir in die Zukunft.

00:16:50: Und da sieht man dann nochmal die Kälte zurückkommen, hier Mitte Februar auch nochmal.

00:16:57: Und dann langsam, aber sicher, wenn wir jetzt dann gegen Ende Februar gehen, würde es dann nach dem europäischen Modell so sein, dass wir in eine übernormal temperierte Welt kommen Richtung Ende Februar.

00:17:13: So Gott will und auch im März oder so sieht man dann nichts mehr Böses und Verhaltens auffälliges.

00:17:20: Irgendwann würden wir nach dem auftauchen, wobei eben wir wissen, es ist mit größerem Unsicherheit behaftet, aber es gibt immerhin Hoffnung.

00:17:28: Und was wir vielleicht auch noch ganz kurz angucken können, die Sache mit der Niederschlagsabteilung.

00:17:35: Wenn wir hier bis zum Schluss gehen, sehen wir weiterhin ja der Westwind, Skandinavisches Gebirge und so ist nichts los.

00:17:43: Ich glaube, diese Signale, diese zuteilgrünlichen Signale, die bei uns sind, das liegt einfach an Luftmassengrenzen, die andauernd da sind und entlang derer sich eben letztendlich auch diese Sachen bilden, die ein bisschen Regen, Niederschlag bringen und man sieht natürlich auch weiterhin ein immens zu nasse Spanien und Portugal.

00:18:05: Das, was du gerade gesagt hast, da unten ist die Frontalzone und es sind ja sämtliche Stauseen voll.

00:18:12: Also die Leute, das ist ja auch ein bisschen vielleicht eine gute Nachricht, wenn wir aus all dem was Gutes raustestillieren wollen, alles Mittelmeer und so Stauseen und diese Touristinnen und Touristen, die jetzt diesen Sommer saufen und duschen und was weiß ich, für die scheint jetzt im Moment mal einigermaßen gesorgt zu sein.

00:18:32: Genau und das ist natürlich auch das Problem, Problem gewesen, dass die Mittelmeer-Länder jetzt gehabt haben, dass es nicht nur wegen der heißen Sommer so sehr trocken war, weil im Sommer fällt dort im Prinzip eh nix.

00:18:45: Und ob es jetzt ein Achtunddreißig Komma Drei Grad hat oder ein Vierzig Komma Drei ist zumindest was den Niederschlag angeht, dann relativ egal ist natürlich jetzt nicht für die Menschen dort egal.

00:18:56: Aber es gab natürlich, wenn wir jetzt schon ganz lange keinen kontinentalen kalten Winter hatten, das ist nämlich das Normalste der Welt.

00:19:04: Und das war natürlich immer so, wenn wir die beißenden kalten Ostwinde hatten früher, dann musste das tief logischerweise im Mittelmeer, also entweder über Spanien, Italien oder Griechenland sitzen.

00:19:15: Und das war natürlich dann Winter, wo sich diese Speicher dort unten erholen konnten.

00:19:20: Früher gab es zumindest pro Jahrzehntein, zwei so kontinentale Winter, wo es bei uns eben trocken, aber sehr kalt war und im Mittelmeer halt über längere Zeit sehr feucht war.

00:19:29: Und zwar nicht nur einmal dreihundert Liter und dann wieder nichts mehr, sondern so, wie es der Boden halt auch dort unten ganz gern hat, dass halt immer wieder was fällt.

00:19:37: Und wie du sagst, die ganze Speicher sich wirklich bis zum unterkante Oberlippe erfüllen kann.

00:19:44: Brandfall.

00:19:44: Das ist ja das, was viele Leute nicht verstehen im Sommer, wenn irgendwie auf Rodos der Waldbrand ist.

00:19:51: Es ist in jedem Sommer auf Rodos der Waldbrand, weil im Durchschnitt regnet es in den Hochsommermonaten auf Rodos.

00:20:00: nicht.

00:20:01: Das heißt, der Waldbrand ist eine reine Funktion davon, ob jemand eben was anzündet oder nicht anzündet.

00:20:08: Aber es ist jeden Sommer im Mittelmeer eben trocken.

00:20:12: Üblicherweise.

00:20:13: Deswegen sind ja auch die Touristen dort.

00:20:15: Letztendlich meine ich, es gibt ja einen Grund, warum die alle früher mal beschlossen haben.

00:20:19: Wir gehen da runter und das ist halt so, wenn bei uns kein Westwind ist, dann findet er weiter südlich statt und davon profitieren jetzt die Mittelmeerländer, wobei man natürlich immer sagen muss, vielleicht Es ist ein bisschen mehr als manche gewünscht hätten, aber man kann es nie genau in der richtigen schönen Menge haben, dass die Stauseen voll sind, aber dass eben nicht gleichzeitig irgendwas Doves auch dabei passiert.

00:20:43: Ganz katastrophal dürfte es ja rund um Malager sein.

00:20:46: Ich habe jetzt eine Station gefunden, die hatte sechshundertfünfzig Liter in achtundvierzig Stunden.

00:20:50: Und das musste ja im Winter, also im Hochwinter, dort mal hinkriegen.

00:20:54: im Sommer, wenn es Mittelmeer sechsundzwanzig Grad hat und aus Osten in Valencia der Berg da steht.

00:21:00: Und dann gibt es halt diese fünfhundert bis siebenhundert Liter, die natürlich völlig katastrophal sind.

00:21:04: Aber da ist es relativ leicht erklärbar.

00:21:06: Da hast du halt das warme Mittelmeer, den extremen Wasserdampf.

00:21:10: Jetzt muss man dazusagen, es gibt ja diesen schönen begriff atmosphärischer fluss also atmospheric rivers.

00:21:16: das war das was wir früher gesagt haben.

00:21:18: langgezogenes regenband heißt halt jetzt.

00:21:20: atmosphär ist ein schöner begriff finde ich.

00:21:23: und wenn man sich diesen atmosphärischen fluss anschaut das sind also eng begrenzte bänder.

00:21:28: also eng begrenzt heißt dann drei vier fünf hundert kilometer breit aber halt irgendwie drei tausend kilometer lang ist stehen natürlich ein bisschen im zusammenhang mit dem chat stream auch ein bisschen.

00:21:38: und dieser regen in spanien portugal ist der letzte der letzten Der war drei Tage vorher, und zwar zwischen Florida und Kuba.

00:21:46: Also wirklich aus der Karibik haben sich die die feuchte Luft geholt über den Atlantik transportiert, der ja dann im subtropischen Atlantik auch Wassertemperaturen von einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiundzwanzig Grad hat bis kurz vor den kanarischen Inseln so.

00:22:00: Und dann ist diese diese ganze Schosse hier in Portugal, da gibt es auch Berge im Hinterland, im Spanien gibt es sowieso im Süden sehr viele Berge, und das wird dann mit extrem hohen Wind geschwindet.

00:22:11: die ja auch noch dazukommen, voll Gas hingeramelt und dann schaffst du es halt auch im Verbinder, im Hochwinter, in forty- acht Stunden, sechshundert Liter zu produzieren.

00:22:21: Ja.

00:22:21: Und ich habe gerade noch geguckt wegen der Kälte.

00:22:24: Ja, so Kuba und Florida ist jetzt, glaube ich, auch das gröbste, langsam aber sicher durch.

00:22:29: Ich meine, das ist schon wild, eben letztendlich diese Fröste gesehen zu haben.

00:22:33: Kuba hat ja offenbar auch irgendeine wilde landwirtschaftliche Station mitten auf der Insel immerhin mal einen Frost gehabt.

00:22:40: Aber das ist schon langsam aber sicher wieder normalisiert.

00:22:44: Und jetzt im Moment, und das ist ja noch mitten in der Nacht, sind wieder schon auf Kuba Temperaturen so zweiundzwanzig, dreiundzwanzig Grad.

00:22:51: Also dort scheint es doch jetzt langsam aber sicher auch wieder in die Normalität zurückgegangen zu sein.

00:22:56: Genau, davon träumt die vor allem der Osten der USA, träumt davon und auch Ostkana da.

00:23:02: Das kommt nämlich jetzt der nächste, also ich habe jetzt auch wieder dramatisch, wie dramatisch dieser nächste Wintersturm werden sollte da in Oster, USA und Süd Kanada.

00:23:13: Klar, es wird noch mal gesäßkalt und zwar richtig arschkalt, aber es passiert da gar nichts.

00:23:19: Du hast kein Eisregen dabei, weil dieser Vorstoß der Arktikluft gar keine warme Seite mehr hat.

00:23:25: Also da wird nichts angezapft von Florida, irgendeine Plus-Zwanzig-Gradluft, sondern... Klar, unangenehmen West-Nord-Winden kommt da die Minus-Zwanzig, Minus-Zwanzig um die Ecke.

00:23:37: Und ist natürlich arschkalt und vor allem bei die, die das schon bochen haben.

00:23:41: Und der Niagara wird weiter zufrieren und immer noch mehr zufrieren.

00:23:45: Aber es passiert natürlich, also du hast ein bisschen Schneefall in dem Ding.

00:23:49: Du hast keinen freezing rain.

00:23:52: Die große Katastrophe jetzt für das Wochenende, Sie hin.

00:23:55: Die Vereinigten starten jetzt nicht.

00:23:56: Nein.

00:23:57: Es klickt halt gut.

00:23:58: Das ist halt wieder dieser dumm klickt gut.

00:24:01: Deswegen wird das natürlich tierisch aufgeblasen.

00:24:03: Du hast ja auch mir gezeigt.

00:24:09: Ja, minus, minus fünfundfünfzig Grad bei den Niagara Fällen und so.

00:24:14: Und das sind einfach, wenn man das liest, dann weiß man, das ist immer völlig frei erfunden, erschwach sind.

00:24:19: Das ist halt über uns gekommen, in dem einfach letztendlich jetzt diese gefühlte Temperatur, dann der Windchill, das gab es ja früher nur in den USA.

00:24:29: Ich glaube, selbst wir haben am Anfang, haben wir in den neunzigern, am Anfang achtzigern, haben wir damals schon Windchill gekannt.

00:24:39: Das haben wir schon gemacht.

00:24:41: Wir haben uns immer gewährt, dass man dann das ganze Jahr über eine gefüllte Temperatur herausgibt.

00:24:48: Man sollte das schon sporadisch einsetzen, dann, wenn es halt wirklich der Unterschied zwischen irgendwie minus zwei oder minus drei Grad tagsüber in Berlin oder an den Küsten ja noch mal viel mehr.

00:24:59: Gut, die wissen es auch, dass es im Wind draußen im Wind ist es kälter als drinnen.

00:25:04: Das ist schon mal klar.

00:25:05: Aber wenn du halt zehn Grad oder mehr Unterschied hat zwischen der Thermometer Temperatur und dem Kletterempfinden und vor allem, wenn es Richtung Lebensgefahr geht.

00:25:14: Und das sind wir dann beim nächsten Weißholzgleich.

00:25:17: Lebensgefahr heißt ja dann, wenn du minus fünfzehn, minus zwanzig hast, aber dann gleichzeitig auch noch wirklich starken bin, dann sind die Erfrierungen halt spontan.

00:25:25: und wenn du mit dem Auto dann irgendwo stehen bleibst, dann kannst du dann wirklich eng werden.

00:25:28: Das ist bei uns ja... relativ selten der Fall, aber in den USA.

00:25:33: Ja, deswegen

00:25:33: ist es auch immer wichtig, dass man im Autosachen dabei hat.

00:25:38: dem Kind zu sagen, dem Kind was da riecht die Schuhe und so, wenn wir unterwegs sind, das gehört ja, wir gehen ja gar nicht raus oder so, aber man weiß eben nie, wo man strandet oder die irgendwas passiert und so.

00:25:52: und dann ist es schon wichtig, wenn man warme Sachen dabei hat letztendlich und einfach immer dran denken, ja, nehmt irgendwas mit, dass ihr eine Weile rumstehen könnt im Notfall und das ist eine wichtige Angelin.

00:26:04: Das zweite Beißholz, du warst auch bei einem zweiten Beißholz.

00:26:08: Naja, die Kollegen vom Deutschen Wetterdienst haben da jetzt umgestellt, dass bei Rotwarnungen im ersten Satz umsteht, es besteht Gefahr für Leib und Leben.

00:26:18: Und wenn du natürlich bei sechstündigem Neuschneemengen zwischen acht und fünfzehn Zentimeter, wenn das wie es jetzt passiert am Donnerstag am Mittwoch, als es da in... Nee, am Dienstagabend.

00:26:30: Wann hat's in Frankfurt der Flughafen?

00:26:31: Das war Dienstag, ja, Dienstag.

00:26:33: Da hat's halt einmal drei Stunden in Frankfurt stärker.

00:26:36: Die Schneidbrut, der Flughafen muss sich zugemacht werden.

00:26:38: kurz, weil die Landebahn hat wahrscheinlich kurz Schnee bedeckt.

00:26:42: Aber ich frag mich ja nur, du kannst auf so einer ganz nassen Schneedecke immer ausrutschen oder mit dem Auto in den Graben fahren.

00:26:52: Aber nur, was magst du dann, wenn die Superzelle bei Aachen steht, so wie an dem Trinkstmondtag?

00:26:58: Dorf dann hundertvierzig und Großhagel drüber brettet.

00:27:03: Was nehme ich dafür?

00:27:04: Formulierung, wenn bei acht bis fünfzehn Zentimeter Neuschne schon Gefahr für Leid und Leben besteht?

00:27:09: Wie siehst du das?

00:27:11: Ja, ich sehe, ich habe es ja wieder gar nicht bemerkt.

00:27:13: Ich habe es nur in den letzten Tagen.

00:27:16: öfter in den Medien gelesen mit dem Gefahr für Leib und Leben als früher und hab gedacht, wie kommen die jetzt auf den Scheiß?

00:27:24: Aber ich hab mir natürlich gedacht, die hat ja so viel frei erfunden bei Wettergeschichten, hab ich gedacht, das ist jetzt eine Medienabteilung gewesen, aber ich seh es jetzt gerade, ich hab jetzt gerade auf das rote Ding geklickt und das scheint jetzt einfach so als Standard davor zu stehen, Gefahr für Leib und Leben durch.

00:27:43: Doppelpunkt und dann kommen die Sachen.

00:27:46: Und ja, das finde ich jetzt, ich mein, das ist, es gibt zwei furchtbare Dinge.

00:27:54: Ein furchtbares Ding ist zu wenig warnen und.

00:27:58: Das andere furchtbare Ding ist zu viel warnen, weil es dann eben abstumpft.

00:28:02: Und man müsste jetzt die Kolleginnen und Kollegen beim DVD fragen, wie sie darauf gekommen sind.

00:28:08: Vielleicht sind sie auch nicht selber drauf gekommen, sondern das Ministerium ist drauf gekommen.

00:28:14: Es ist nicht immer Gefahr für Leib und Leben.

00:28:17: Und ich meine, klar, sie machen das offenbar jetzt ab Unwetterwarnung, dass sie das jedes Mal schreiben.

00:28:26: Und ja.

00:28:28: Ich finde auch der DVD sind gute Freundinnen und Freunde und deswegen möchte ich den fast gar nie widersprechen.

00:28:39: Ich hätte es jetzt nicht so gemacht.

00:28:43: Aber ja, man kann, ich finde, wie gesagt, das Problem ist, dass man einfach zu viel Leib und Leben gefahr hat und dass man dann, wenn es dann echt, also eben die Frage wäre für mich, wie ist dann bei der Lila-Warnung?

00:28:56: Was schreiben die da bei der Lila?

00:28:58: tierische Gefahr für Leib und Läden.

00:29:00: Genau.

00:29:01: Mir geht es auch hauptsächlich um die Steigerung.

00:29:03: Also überhaupt kein Bashing, kein DVD-Bashing.

00:29:06: und die Leute, die dann dort sitzen und akut waren und so, die haben ja mit der Entscheidung ja gar nichts zu tun.

00:29:13: Wie du richtig sagst, das kommt ja von oben.

00:29:15: Aber ich hab's halt am eigenen Leib am Dienstag mitbekommen, dass mich dann der Chef vom Dienst von RTL aktuell angerufen hat und sagt, du, ich nehme dann in die Anmod vorne rein, in Hessen Bestand, Gefahr für Leib und Läden.

00:29:28: Und ich sag, Karl, mach das nicht.

00:29:29: Das ist völliger Bullshit.

00:29:31: Guckt mal, die Camp von Frankfurt, da liegen drei Zentimeter.

00:29:34: Im Taunus sind es zehn oder zwölf.

00:29:36: Die lachen da drüber im Vogelsbergkreis, wenn es zehn Zentimeter neuer hat.

00:29:40: Und in den Alpen wären sie froh, wenn sie endlich zwanzig Zentimeter neuer sind, in sechs Stunden hätten.

00:29:47: Also darum geht's.

00:29:48: Was mach ich, wenn's wirklich gefährlich ist?

00:29:52: Aber wenn wir schon bei deinem RTL sehen, guckst du, ich

00:29:55: jungle Camp?

00:29:56: Nein.

00:29:58: Früher bin ich gerne dabei eingeschlafen, aber inzwischen ist das Interesse zu gering an den nicht bekannten Persönlichkeiten.

00:30:06: Das ist nicht einmal mehr zum Einschlafen, schaffe ich das.

00:30:11: Dann diskutiere ich jetzt nicht mit dir was tun.

00:30:14: Es ist eine Schweizerin, dieses Jahr dabei.

00:30:17: Wann schauen wir mal, ist sie noch drinnen?

00:30:18: Dann gucken wir mal

00:30:19: rein.

00:30:20: Ja, sie ist noch drinnen, Frau.

00:30:21: Bene Tato ist glücklicherweise rausgeflogen.

00:30:24: gestern.

00:30:26: Aber das ist eine andere Geschichte.

00:30:28: Haben wir noch irgendwas?

00:30:32: Wir gucken uns das dann an, was nächsten Donnerstag ist, ob wir dann noch einmal einen generellen Wintereinbruch für Ganz-Wahl-Stand diskutieren.

00:30:40: Das ist die eine Variante oder ob wir uns dann vor allem für fast alle dann das ist nasser, milder, dass das hoch dann weggesprengt wird.

00:30:51: Überskalinar, wenn das uns alles blockiert, das ist die andere Variante.

00:30:54: Und dann schauen wir, ich sage halt wieder, es ist gut.

00:31:02: Bis nächste Woche.

00:31:04: Tschüss.

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